In den Wochen zwischen Sommer und Herbst wechselt das Wetter häufig innerhalb weniger Tage, mal ist es noch warm, mal überraschend kühl am Morgen. Statt den ganzen Schrank in einem Rutsch umzuräumen, lohnt es sich, ein eigenes Fach für Übergangskleidung freizuhalten, die zu beiden Wetterlagen passt.
In dieses Fach gehören leichte Pullover, langärmelige Oberteile und eine dünne Jacke, die sich schnell an- und wieder ausziehen lassen. So bist du morgens vorbereitet, egal ob die Sonne scheint oder die Luft kühler ist als erwartet, ohne lange im Schrank suchen zu müssen.
Räume dieses Fach möglichst dort ein, wo es gut erreichbar ist, etwa auf Augenhöhe oder in der Nähe der Tür. Kleidung, die täglich gebraucht wird, sollte nie hinter anderen Sachen versteckt sein, sonst wird das Fach schnell wieder unpraktisch und wenig genutzt.
Das Fach über die Saison hinweg anpassen
Mit der Zeit verändert sich, was in dieses Fach gehört, denn die ersten wirklich kühlen Tage verlangen nach anderen Stücken als die letzten warmen Nachmittage. Schau alle paar Wochen kurz hinein und tausche Teile aus, die gerade nicht mehr gebraucht werden, gegen solche, die besser zur aktuellen Wetterlage passen.
So bleibt das Fach immer aktuell, ohne dass du den ganzen Schrank neu ordnen musst. Kleidung, die vorübergehend aussortiert wird, kann einfach in den Bereich für die jeweils andere Jahreszeit wandern, statt liegen zu bleiben, wo sie nicht mehr hingehört.
Es hilft, diesen kurzen Check fest mit einem bestimmten Wochentag zu verknüpfen, etwa jeden Sonntagabend, statt ihn dem Zufall zu überlassen. So wird die Anpassung des Fachs zu einer kleinen, wiederkehrenden Gewohnheit, die kaum Zeit kostet, aber verhindert, dass das Fach über Wochen hinweg nicht mehr zur aktuellen Wetterlage passt. Ein kleiner Korb oder ein einfacher Fachteiler kann zusätzlich helfen, die wenigen Übergangsstücke ordentlich getrennt von der übrigen Kleidung zu halten.
Ein eigenes Fach für Übergangskleidung macht den Wechsel zwischen den Jahreszeiten insgesamt ruhiger und übersichtlicher. Du greifst morgens gezielt zu dem, was gerade passt, statt dich jeden Tag neu durch den ganzen Schrank zu wühlen.