Nur so viele Schuhe behalten, wie wirklich getragen werden

Landschaftsillustration

Viele Schuhkästen sind bis obenhin gefüllt, obwohl im Alltag meist nur eine Handvoll Paare tatsächlich getragen wird. Der Rest steht oft einfach nur herum, ohne je aus dem Kasten geholt zu werden, und nimmt dabei Platz weg, der anderswo sinnvoller genutzt werden könnte.

Ein ehrlicher Blick über die letzten Monate hilft, herauszufinden, welche Paare wirklich regelmäßig getragen werden. Meist zeigt sich, dass ein paar wenige Modelle für Arbeit, Freizeit und besondere Anlässe völlig ausreichen, während der Rest kaum eine Rolle spielt.

Schuhe, die längere Zeit ungetragen im Kasten stehen, verlieren zudem oft an Form und Qualität, selbst wenn sie gar nicht benutzt werden. Regelmäßiges Tragen ist für viele Materialien sogar besser als langes Stehenlassen, weil sich Feuchtigkeit und Druckstellen so seltener bilden.

Eine klare Anzahl festlegen

Es hilft, sich eine grobe Obergrenze zu setzen, wie viele Paare Schuhe der Kasten wirklich fassen soll. Diese Grenze zwingt dazu, bei jedem neuen Paar zu überlegen, ob es einen bestehenden Schuh tatsächlich ersetzt oder nur zusätzlich Platz beansprucht.

Paare, die aussortiert werden, können weitergegeben werden, sofern sie noch in gutem Zustand sind, statt nur ungenutzt im Kasten zu verstauben. So kommen sie woanders tatsächlich zum Einsatz, statt einfach nur Platz zu blockieren.

Auch die Art der Aufbewahrung spielt eine Rolle dabei, wie lange ein Paar in gutem Zustand bleibt. Schuhe, die locker und mit etwas Abstand zueinander stehen, behalten ihre Form besser als solche, die eng aneinandergepresst in einer Ecke stehen. Ein einfaches Regal oder ein paar Fächer im Kasten schaffen hier bereits deutlich mehr Ordnung, ohne dass größere Umbauten nötig wären. So findet man jedes Paar auf Anhieb wieder, statt erst mehrere andere beiseite räumen zu müssen.

Ein überschaubarer Schuhkasten macht die Wahl am Morgen einfacher und den Kasten insgesamt übersichtlicher. Jedes verbliebene Paar hat seinen festen Platz und wird auch tatsächlich regelmäßig getragen, statt nur Staub anzusetzen.