Socken und Unterwäsche gehören zu den Kleidungsstücken, die am häufigsten getragen und gewaschen werden, und entsprechend schnell nutzen sie sich ab. Der Saisonwechsel ist ein guter Anlass, genau diese Schublade einmal gründlich durchzusehen, statt sie Monat für Monat einfach so weiterzuführen.
Nimm alle Socken aus der Schublade und sortiere Paare aus, die Löcher haben, ausgeleiert sind oder deren Gummibund nicht mehr richtig hält. Einzelne Socken ohne passendes Gegenstück können ebenfalls aussortiert werden, denn sie sammeln sich mit der Zeit an, ohne je wieder gebraucht zu werden.
Auch bei der Unterwäsche lohnt sich ein ehrlicher Blick, denn dünn gewordener Stoff oder ausgeleierte Bündchen fallen im Alltag oft gar nicht auf, solange man nicht bewusst danach sucht. Stücke, die nicht mehr richtig sitzen, tragen selten zum Wohlbefinden bei, egal wie viele davon noch im Schrank liegen.
Die Lücken gezielt auffüllen
Sobald die abgetragenen Stücke aussortiert sind, wird sichtbar, wie viele Paare tatsächlich noch übrig bleiben und ob eine Ergänzung sinnvoll ist. So lässt sich gezielt nachkaufen, statt einfach mehr zu besitzen, als am Ende wirklich getragen wird.
Diese Durchsicht muss nicht aufwendig sein, meist reicht eine halbe Stunde, um die ganze Schublade einmal komplett durchzugehen. Der Aufwand steht in keinem Verhältnis zu dem Komfort, den frische, gut sitzende Socken und Unterwäsche im Alltag machen.
Nach dem Aussortieren lohnt es sich, die verbliebenen Socken sofort paarweise zusammenzulegen oder zu falten, statt sie lose in die Schublade zu werfen. So fällt beim nächsten Wäschetag sofort auf, wenn ein Paar plötzlich unvollständig ist, und einzelne Socken sammeln sich erst gar nicht wieder unbemerkt an. Diese kleine Ordnung direkt nach dem Aussortieren hält die Schublade über Monate hinweg übersichtlich, ganz ohne zusätzlichen Aufwand im Alltag.
Wird diese kleine Aufgabe zur festen Gewohnheit bei jedem Saisonwechsel, bleibt die Schublade dauerhaft in einem guten Zustand. Abgetragene Stücke sammeln sich gar nicht erst an, und jeder Griff in die Schublade führt zu etwas, das wirklich noch gut sitzt.